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Festival Tipps #1: Unterkunft und Dresscode

Photo credit: Marko Ristic Serbia / Shutterstock.com
Während die Metalheads den Winter über fleißig Patches annähen, sind die Planungen für die nächste Festival-Saison schon in vollem Gange. Ein Blick auf die jeweiligen Webseiten der Festivals lohnt sich bereits ab Januar – auch hier bei Hardnation wirst du über die nächsten Termine und Lineups frühzeitig informiert.

Egal ob du ein Tagesgast bist oder vor hast das ganze Wochenende durchzufeiern, ein paar Dinge sollten man immer bei sich haben: ein Regencape (!), Pflaster (für Metal-Aua), Bepanthen-Salbe gegen Moshpit-Wunden, Mückenspray, sowie einige Aspirin Tabletten, falls dir die Haare ab Tag 2 weh tun.

#Anreise

Die Veranstalter bemühen sich heutzutage das Ankommen der Festival-Besucher deutlich zu erleichtern. Es gibt beispielsweise etliche Foren auf den jeweiligen Webseiten, wo man eine Mitfahrgelegenheit finden kann. Meistens werden auch Deals mit dem öffentlichen Nahverkehr getroffen (in manchen Fällen ist dein Festivalticket auch als Fahrschein für die Bahn/Bus gültig!).
Falls du nun doch über’s Wochenende bleibst (was anderes hätte ich auch nicht erwartet) und dabei einen Campingplatz in Anspruch nimmst, solltest du dich, wenn möglich, für eine Anreise mit dem Auto entscheiden. Dabei sind die Gebühren für das Zelten und der Parkplatz in fast jedem Festivalticket mit einberechnet.
ABER – glaub jetzt nicht, dass du hier die „Qual der Wahl“ hast! Bei der Ankunft herrschen die ältesten Urgesetzte! Nach dem Motto: „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“.
Tatsache ist, die besten Park- und Zeltplätze sind bereits einen Tag vor dem Startschuss vergriffen – ist so!

#Dixiphobie

Ein Dixi-Dilemma ist für alle Camper unausweichlich. Solltest du dein Zelt in der Nähe einer mobilen Toilette aufbauen, musst du zwar nicht jedes Mal einen matschigen Fußmarsch in Kauf nehmen (ja... hier sind vor allem die Frauen gemeint), dafür aber stets mit dem angenehmen "WC-Reiniger-Aroma" rechnen. Welche Option für dich die Beste ist, musst du selbst entscheiden! :)

#Luxus

Die „Älteren“ unter uns verzichten öfters auf das Zelten und schauen sich rechtzeitig die Hotel- und Pansionsangebote in der Gegend an. Hier können Tourismusämter auch behilflich sein! Auch wenn Bad, WC und Frühstück nicht zu verachten sind, wird dein Festivalerlebnis definitiv darunter leiden, falls du dich für die bequemere Variante entscheiden solltest. Du wirst u.a. deinen Enkelkindern keine Geschichten erzählen können über das unkontrollierte Windpinkeln in Zeltstädten, die Eindringlinge in deinem Zelt, sowie die Beischlafgewohnheiten des Zeltnachbars.

#Grundaustattung

„Ein schlechtes Wetter gibt es nicht, nur schlechte Kleidung“ – Opa, 1629 n.Chr.
Die Mainstream Rocker wirst du im Allwetter-Zwiebellook antreffen, die Metalheads mit einer aktualisierten Kutte und ein paar Bandshirts. Sich viel zurechtmachen nützt nichts, dreckig wird man so oder so!
Was aber am allerwichtigsten ist sind die Schuhe. Mit Gummistiefeln oder (vor allem bei Männern beliebt) Bundeswehrstiefeln mit Stahlklappe liegt man niemals falsch. Dabei sind nasse Shirts/Hosen für abgehärtete Headbangers kein Ding. Wenn aber die Füße tagelang nass sind, dann flippst du irgendwann so richtig aus!
Socken spielen hier eine wichtige Rolle. Lieber zu viel mitbringen, als zu wenig! Also packe Socken ein, dann noch welche, und dann noch ein Paar! Am besten ist es, auf jedes Wetter vorbereitet zu sein. Ein warmer Pullover, eine Regenjacke und Badesachen, alles sollte parat sein.

Bereit? Dann lass uns endlich den langersehnten Moment genießen, wenn deine Band den ersten Riff raus haut \m/

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